Fake it until you make it

Es gab eine Zeit, da konnte ich mit diesem Satz absolut nichts anfangen. Fake it until you make it. Tu so, als wärst du erfolgreich, und irgendwann bist du es. Rede so, als wärst du reich, und irgendwann wirst du es. Handle so, als ob du angekommen wärst – und das Universum wird es dir glauben. Aber ich? Ich stand da, mit leerem Konto, voller Zweifel, und fragte mich: Was genau soll ich da bitte faken? Ich fühlte mich nicht reich. Ich fühlte mich nicht erfüllt. Ich fühlte mich nicht bereit. Und wenn ich ehrlich bin – ich fühlte mich vor allem eins: falsch. Ich konnte mir selbst nicht vorspielen, etwas zu sein, was ich (noch) nicht war. Ich hatte das Gefühl, nicht nur mich selbst zu belügen, sondern auch mein Umfeld. Es fühlte sich unehrlich an. Künstlich.Aufgesetzt.Und vor allem: nicht nach mir. Die Sache mit dem Universum Es war nicht so, dass ich nicht an Manifestation glaubte. Ich glaubte daran, dass Gedanken Macht haben. Dass Worte Wirklichkeit formen. Und doch stand ich mir selbst im Weg. Denn wie sollte ich dem Universum sagen: „Ich bin reich“, wenn ich beim Blick aufs Konto Bauchschmerzen bekam? Wie sollte ich formulieren: „Ich bin erfolgreich“, wenn ich noch nicht mal wusste, wie man ein Gewerbe anmeldet? Ich hatte Angst, dass das Universum mich falsch versteht. Dass meine Unsicherheit zwischen den Zeilen zu laut mitschwingt. Und vielleicht war das auch so. Denn was ich erst später verstand, war: Es geht nicht darum, laut Sätze zu sagen, die dich innerlich anlügen. Es geht nicht darum, dich zu zwingen, etwas zu glauben, das noch nicht wahr ist. Es geht darum, das Gefühl zu finden.Das Gefühl von Erfolg.Das Gefühl von Fülle.Das Gefühl von Ankommen – noch bevor du angekommen bist. Erfolg beginnt innen- nicht außen Ich bin gerade am Anfang. Mein Blog steht noch ganz am Anfang.Meine Podcasts, mein erstes digitales Produkt, meine allererste Kooperation – all das ist noch frisch, noch zart, noch unfertig. Und trotzdem weiß ich: Ich bin erfolgreich. Nicht, weil ich hohe Umsätze habe oder viral gehe. Sondern weil ich jeden Tag mutig bin. Weil ich mich zeige. Weil ich mich entschieden habe, meiner Leidenschaft zu folgen – auch wenn ich noch keine Garantien dafür habe. Ich bin erfolgreich, weil ich diesen Blog nach zwei Jahren voller Zweifel, Pausen und Perfektionismus endlich online gestellt habe. Weil ich nicht mehr warte, bis alles perfekt ist. Weil ich Podcast-Folgen veröffentliche, auch wenn ich sie in meinem Schlafzimmer aufnehme und im Hintergrund meine Tochter lacht. Ich bin erfolgreich, weil ich das Gefühl von Erfolg nicht mehr an äußere Meilensteine knüpfe, sondern an meinen Mut, dranzubleiben. An meine Schritte. An mein Innerstes. Der wahre Kern von „Fake it“ Ich habe verstanden, dass „Fake it until you make it“ nicht bedeutet, dich selbst zu belügen. Es bedeutet, dich hineinzufühlen in das, was du werden willst. So lange, bis du es nicht mehr spielen musst – weil du es bist. Es ist kein Schauspiel.Es ist ein Erinnern.Ein inneres Aufrichten.Ein behutsames Überwinden deiner eigenen Mauern. Ich habe nicht gelogen, wenn ich auf die Frage „Was machst du beruflich?“ geantwortet habe: „Ich bin in Elternzeit und arbeite an meinen Projekten – an einem Blog, an meinem Buch, an meinen digitalen Produkten.“ Denn genau das habe ich getan. Ich war nicht arbeitslos. Ich war nicht „nichts“. Ich war in einer Phase, in der ich mein Fundament gelegt habe. Unsichtbar vielleicht – aber dennoch real. Realität beginnt im Kopf – und wird vom Herzen genährt Ich habe mir meine Realität so lange im Kopf erschaffen, bis sie in meinem Leben Form angenommen hat. Bis ich tatsächlich Geld mit dem Schreiben verdiene. Bis ich mit dem, was mir wirklich entspricht, Menschen berühre. Und weißt du was? Heute sage ich mit einem anderen Tonfall: „Ich bin Bestseller-Autorin.“ Nicht, weil ich schon auf der SPIEGEL-Liste stehe – sondern weil ich tief in mir weiß: Ich bin auf dem Weg. Und ich bin bereit, es zu fühlen, bevor es andere sehen. Und vielleicht… Vielleicht ist genau das der Schlüssel. Nicht zu behaupten, du seist schon da – sondern so zu fühlen, als wärst du schon unterwegs. So zu sprechen, dass deine Seele mitschwingt. So zu handeln, dass du dich selbst spürst. Fake it until you feel it. Bis du nicht mehr zweifelst.Bis du nicht mehr fragst: „Bin ich das wirklich?“Sondern antwortest: „Ja. Und ich war es schon immer.“

Dein Buch schreiben – Finde deinen Weg und bleib dran!

Ich habe nicht nur mit 13 mein erstes Buch angefangen zu schreiben. Wenn ich ehrlich bin, fing das Ganze noch viel früher an. Ich war das Kind mit dem Kopf voller Geschichten. Ich habe gezeichnet, erfunden, ganze Welten erschaffen – oft im Stillen, oft allein. Worte waren mein Zuhause. Auch wenn sie sich manchmal vor mir versteckten, mich verwirrten, mir Streiche spielten. Ich war Legasthenikerin. Und irgendwann war ich „die mit dem Fehler“. Ich wurde sogar in die Sonderschule eingestuft. Ein Jahr lang durfte ich mir anhören, dass ich nicht richtig sei. Dass ich nicht so funktioniere wie die anderen. Dass ich nicht träumen sollte – schon gar nicht davon, Autorin zu werden. Denn wie sollte eine Legasthenikerin bitte gute Bücher schreiben? Aber genau das ist der Punkt: Ich schreibe, weil ich es nicht anders kann. Ich habe so viele Gedanken, so viele Bilder, Ideen, Träume – sie tanzen in meinem Kopf, fliegen wie Drachen durch meine Nächte und landen als Sätze auf Papier. Wenn ich nicht schreiben würde, würde ich explodieren. Ich beschäftige mich viel mit Persönlichkeitsentwicklung. Und irgendwie vermischen sich all diese Themen in mir – wie ein bunter Cocktail aus Fantasie, Tiefe und Erkenntnis. Oft denke ich: Oh mein Gott, diese eine Idee hat Potenzial. Und ich muss sie aufschreiben, bevor sie wieder verschwindet. Mittlerweile hat sich meine Legasthenie ziemlich beruhigt. Klar, manchmal verdrehe ich Wörter oder verliere mich in einem Satz, der plötzlich zu tanzen beginnt. Aber ganz ehrlich – das Leben tanzt auch. Und manchmal tanze ich eben mit. Für mich ist das heute eher ein Geschenk. Ein Beweis dafür, dass wirklich alles möglich ist. Und genau das ist auch das, was ich in meinem Blog immer und immer wieder sage: Alles ist möglich. Du bist die einzige Person, die dir selbst Grenzen setzt. Ich schreibe gerade mein „erstes richtiges Buch“. Das klingt vielleicht komisch, weil ich schon viele Bücher geschrieben habe. Aber diesmal fühlt es sich anders an. Ich habe einen Plan, eine Strategie. Gleichzeitig versuche ich, nicht mein Gefühl zu verlieren. Denn wenn wir nur nach Plan schreiben, wird der Text leblos. Und wenn wir nur nach Gefühl schreiben, verlieren wir uns manchmal. Du kennst das vielleicht: Die ersten Seiten fließen, du bist euphorisch. Und dann – Stille. Eine Blockade. Nichts geht mehr. Du erzählst deinem Umfeld, dass du an einem Buch schreibst, aber es bleibt bei diesem einen Satz: Ich bin gerade dabei. Und das Ende? Bleibt in der Schublade. Unveröffentlicht. Ungelesen. Weil Zweifel lauter sind als Mut. Und genau das will ich ändern. Mit diesem Text. Mit meiner Geschichte. Ich möchte dir zeigen, dass deine Kreativität nicht umsonst da ist. Dass du schreiben darfst – schreiben musst, wenn da etwas in dir ist, das raus will. Du greifst im Grunde auf eine Idee aus dem Universum zu. Du nimmst sie, formst sie mit deinen Erfahrungen, deinen Wunden, deinen Sehnsüchten. Und irgendwann liest jemand dein Buch und denkt: Wow. Genau das habe ich gebraucht. Aber zurück zum Anfang. Ich schreibe jetzt also dieses große Buch. Und ich weiß, es wird ein Bestseller. Nicht, weil ich mich überschätze, sondern weil ich diese Idee so sehr spüre, dass sie gar nicht anders kann, als groß zu werden. Ich bin vielleicht erst bei Seite 30, aber ich bin drin. Und gleichzeitig merke ich, wie schnell ich mich verkopfe. Plötzlich denke ich darüber nach, ob ich meine Zielgruppe auch wirklich anspreche, ob der rote Faden passt, welche Verlage ich später anschreiben könnte. Und zack – bin ich raus. Blockiert. Was mache ich also? Ich kicke die Blockade einfach weg. Ganz ehrlich: Ich habe keinen Bock auf diese alten Muster. Ich will nicht wieder fünf Jahre verstreichen lassen, nur weil ich Angst habe. Ich will schreiben. Und zwar jetzt. Ich musste also herausfinden, was genau mich blockiert. Und die Antwort war: Ich bin zu sehr im Kopf. Ich hatte vergessen, wie sich Schreiben aus dem Gefühl anfühlt. Und genau dahin bin ich zurückgegangen. Ich habe mir erlaubt, zu fließen. Ohne Druck, ohne Plan, ohne Angst. Und weißt du was? Plötzlich kam der Flow zurück. Ich erinnerte mich an einen Satz, den mir mal ein Mann aus Peru am Bahnhof gesagt hat: Just go with the flow. Lass dich treiben. Sei im Moment. Und das gilt nicht nur fürs Leben – sondern auch fürs Schreiben. Wenn du schreibst, dann fließt etwas durch dich hindurch. Wie das Blut in deinen Adern. Und wenn das Blut blockiert ist, bekommst du einen Infarkt. So ist es auch mit Geschichten. Schreibblockaden sind wie Herzinfarkte deiner Kreativität. Finde heraus, was sie auslöst – und dann löse sie auf. Am Anfang geht es nicht darum, alles richtig zu machen. Du wirst dein Buch sowieso mehrfach überarbeiten. Am Anfang geht es nur um eins: Schreiben. Ja, es ist wichtig, eine Richtung zu haben. Einen roten Faden, ein Ziel. Aber du gehst diesen Weg wie eine Leiter – Stufe für Stufe. Kapitel für Kapitel. Niemand springt vom Boden direkt aufs Dach. Du musst die Stufen gehen. Und das darf dauern. Vergiss die Stimmen in deinem Kopf. Vergiss, was gestern war. Und scheiß auf morgen. Das Einzige, was zählt, ist: Jetzt. Ich bin kein Profi. Aber wer ist das schon? Kein Meister ist vom Himmel gefallen. Oder wie ich manchmal sage: Kein Himmel ist vom Meister gefallen. Ich verdreh die Dinge eben gerne. Aber weißt du was? Ich lache darüber. Und ich liebe es, über mich selbst zu lachen. Denn das macht das Leben leichter. In den nächsten Blogbeiträgen zeige ich dir gerne, wie ich meinen roten Faden erstelle, wie ich meine Kapitel strukturiere und was ich sonst noch so übers Schreiben gelernt habe. Aber heute geht es nur um eins: Fang an. Und bleib dran.

Die Schreibblockade besiegt: Mein Weg zurück zur Kreativität

Ich schreibe endlich wieder! Die Geschichten strömten aus mir heraus – ungefiltert, haltlos. Ich schrieb, bis meine Finger schmerzten, bis Krämpfe meine rechte Hand lähmten. Manchmal wünschte ich mir, ich könnte genauso mühelos mit links schreiben, nur um noch schneller alles aufs Papier zu bringen, was mein inneres Auge sah. Drachen, die über brennende Königreiche flogen. Kinder, die zu Vampiren wurden. Der Sinn des Lebens, eingefangen in fiktiven Zeilen. Mit gerade einmal 13 Jahren kritzelte ich meine Ideen in einen karierten Schulblock, während draußen auf der Straße das Leben tobte. Kinder lachten, Bälle prallten auf Asphalt – doch ich hatte kaum Zeit. Keine Sekunde durfte ich verlieren. Denn wenn ich die Geschichte nicht sofort festhielt, zerrann sie mir zwischen den Fingern wie Sand. Und mit ihr kam die Blockade – manchmal für Tage, manchmal für Wochen, sogar Jahre. Meine damalige beste Freundin Abygale hatte denselben Traum wie ich. „Ich werde Autorin!“ sagte sie, mit glänzenden Augen und einer Entschlossenheit, die mich gleichzeitig mitriss und verunsicherte. Ich nickte stumm. Natürlich wollte ich das auch. Doch als ich ihre Texte las, spürte ich diesen bitteren Stich in meiner Brust. Ihre Worte flossen wie Musik. Durchdacht, fesselnd. Ihr Wortschatz war weit ausgeprägter als meiner, ihre Geschichten hatten eine Tiefe, die mich sprachlos machte. Abigail lebte fürs Schreiben. Sie las unaufhörlich, verschlang Bücher wie Atemluft – und ich? Ich suchte verzweifelt nach einem Ausweg, nach einer Begründung für meine unstrukturierte Art zu erzählen. Ich werde Drehbuchautorin, redete ich mir ein. Jedes Detail, jede Kameraführung, jede Emotion fügte ich in meine Geschichten ein. Ich erklärte, wie das Licht auf das Gesicht meiner Figuren fallen sollte, wie die Musik in einer Szene klingen müsste. Während andere nur Worte sahen, spielte in meinem Kopf ein Film – und diesen Film schrieb ich nieder. Doch mit den Jahren kamen die Verpflichtungen. Die Magie des Schreibens verblasste. Der Alltag fraß mich auf, und ich ließ es zu. Heute frage ich mich: Hat Abygale das Schreiben ebenfalls aufgegeben? Oder hält sie längst ihr erstes Buch in den Händen? Ich weiß es nicht. Denn unser Kontakt ging verloren, nachdem sie einer Sekte beitrat und für einige Zeit nach Amerika auswanderte. Sie heiratete einen ihrer Glaubensbrüder und versuchte, mich zu manipulieren. Doch das ist eine andere Geschichte. Jahre vergingen. Immer wieder versuchte ich, den Weg zurück zu meinem inneren Kind zu finden. Ich begann zu malen, zu schreiben, zu filmen – doch es fühlte sich nicht mehr nach Leidenschaft an. Mehr nach einer offenen Wunde, die bei jeder Berührung schmerzte. Also hörte ich auf. Zehn Jahre lang. Dann wurde meine Cousine schwanger. Ich wollte ihr das schönste Geschenk machen, das ich geben konnte: eine Geschichte. Eine eigens für sie geschriebene, mit Illustrationen versehene Erzählung für ihr ungeborenes Kind. Ich versprach mir selbst, ihr zur Geburt ihres Sohnes ein Buch zu überreichen, in dem sie, ihr Mann und ihr Baby eine Rolle spielten. Und als ich mein Versprechen einlöste, war ich stolz. Und doch… leer. Ich hatte mein Ziel erreicht, aber es fühlte sich nicht an wie ein Sieg. Nur wie ein leises Echo dessen, was einmal war. Ein weiteres Jahr verging, bis ich begann, meine Gedanken wieder ungefiltert niederzuschreiben. Ohne Druck. Ohne Erwartungen. Neben meinem Blog, meinem Journal und meinem eigenen Lebensweg fand ich schließlich zurück zu dem, was mich einst erfüllte. Ich schrieb wieder. Am 21. Februar 2025 kam mir der Wunsch, an meinem Buch Wolkenlos weiterzuarbeiten. Seitdem fließen meine Ideen wieder – wie ein ruhiger Bach, der sich seinen Weg durch den Wald bahnt. Es fühlt sich vertraut an. Mein Herz blüht auf. In den kommenden Artikeln werde ich euch nicht nur mitnehmen auf meine Reise als Autorin, sondern euch auch zeigen, mit welchen Herausforderungen ich kämpfe, welche Höhen und Tiefen das Schreiben mit sich bringt. Doch am meisten freue ich mich über das Wichtigste: Ich habe mein inneres Kind wiedergefunden. Die kleine Sophie, die sich die Finger wund schrieb. Die Krämpfe in der Hand hatte, weil sie ihre Geschichten nicht schnell genug auf Papier bringen konnte. Danke, Sophie.Danke, dass du nie aufgehört hast, an deinen Traum zu glauben.Ich bin eine Autorin.Ich bin eine Bestseller-Autorin.Ich bin Schriftstellerin – und eine Inspiration für alle, die ihre Gedanken auf Papier bringen und ihren Traum in die Realität verwandeln wollen.