Kreative Blockaden überwinden: Wie du im Schreibfluss bleibst, auch wenn dein Kopf „Nein“ sagt

Für alle, die schreiben wollen, aber manchmal nicht wissen, wie sie weitermachen sollen. Es ist drei Uhr morgens. Du starrst auf den blinkenden Cursor deines leeren Dokuments, als wäre er ein kleiner, spöttischer Feind. Die Geschichte, die gestern noch so lebendig in deinem Kopf war, fühlt sich heute an wie kalter Kaffee – schal und bitter. Deine Finger liegen reglos auf der Tastatur. Willkommen in der Welt der sogenannten „kreativen Blockade“. Aber hier ist ein Geheimnis, das ich dir verraten möchte: Ich glaube nicht an Blockaden. Nicht wirklich. Ich glaube an müde Gehirne, an überforderte Seelen und an Stimmen in unserem Kopf, die uns einreden wollen, dass wir nicht gut genug sind. Aber eine echte, unüberwindbare Mauer zwischen dir und deinen Worten? Die gibt es nicht. Die Lüge von der perfekten Inspiration Wir alle kennen diese romantische Vorstellung vom Schreiben: Der Autor, der von der Muse geküsst wird und in einem Rausch der Inspiration ein Meisterwerk erschafft. Das ist Bullshit. Schöner, poetischer Bullshit, aber trotzdem Bullshit. Echtes Schreiben ist wie Zähneputzen – es ist eine tägliche Gewohnheit, nicht ein magischer Moment. Stephen King schreibt jeden Tag 2.000 Wörter. Jeden. Einzelnen. Tag. Auch wenn er sich fühlt, als hätte sein Gehirn den Geist aufgegeben. Auch wenn die Wörter klingen wie das Kratzen von Fingernägeln auf einer Tafel. Er schreibt trotzdem. Warum? Weil er verstanden hat, was viele von uns vergessen: Schreiben ist ein Handwerk, keine Kunst der reinen Inspiration. Was passiert wirklich, wenn wir „blockiert“ sind? Lass mich ehrlich zu dir sein. Wenn ich vor meinem Computer sitze und das Gefühl habe, dass meine Kreativität in einem tiefen, dunklen Loch verschwunden ist, dann ist das meist ein Zeichen für etwas anderes: Blockaden sind oft nur Warnsignale unserer Seele, dass wir einen anderen Weg einschlagen müssen. Der Mythos vom Fließband-Schreiben Hier ist eine weitere unbequeme Wahrheit: Wir sind keine Maschinen. Wir müssen nicht wie am Fließband Geschichten produzieren, als wären wir in einer Worte-Fabrik angestellt. Was wir aber dürfen – nein, was wir müssen – ist uns Zeit zu lassen in unserem Prozess. Das bedeutet nicht, dass wir faul werden dürfen. Das bedeutet, dass wir lernen müssen, zwischen produktiver Langsamkeit und destruktiver Prokrastination zu unterscheiden. Wenn du schreiben willst, wenn du träumst davon, dein eigenes Buch zu veröffentlichen, dann gibt es nur eine Regel, die wirklich zählt: Bleib dran. Die 5-Minuten-Regel: Dein Rettungsanker An meinen schwierigsten Schreibtagen habe ich eine simple Regel: Ich schreibe fünf Minuten lang. Nur fünf Minuten. Wenn es kompletter Müll ist – egal. Wenn es keinen Sinn ergibt – egal. Wenn ich danach immer noch das Gefühl habe, dass mein Gehirn aus Beton besteht – dann höre ich auf. Aber weißt du, was in 90% der Fälle passiert? Nach fünf Minuten schreibe ich weiter. Weil mein Gehirn aufgewärmt ist. Weil die Wörter wieder zu fließen beginnen. Weil ich mich daran erinnere, warum ich diese Geschichte erzählen will. Manchmal müssen wir unseren inneren Kritiker austricksen, indem wir so tun, als würden wir nur kurz vorbeischauen. Meine Waffen gegen die Stille Jeder Schreibende hat seine eigenen Rituale, seine eigenen Wege, den Geist wieder zum Leben zu erwecken. Hier sind meine: Musik: Manchmal braucht mein Gehirn einen Soundtrack. Nicht immer, aber manchmal verwandelt der richtige Song eine leere Seite in eine Bühne voller Möglichkeiten. Eine Zigarette und ein Moment der Stille: Ich weiß, es ist nicht gesund. Aber in diesen fünf Minuten, in denen ich nur atme und nichts denke, sortiert sich oft etwas in meinem Kopf neu. Meditation: Drei Atemzüge. Mehr braucht es manchmal nicht. Drei bewusste Atemzüge, die mich aus dem Kopfkino herausholen und zurück ins Hier und Jetzt bringen. Belanglose Filme: Ein alter Film, den ich schon hundert Mal gesehen habe. Etwas, das keine geistige Energie braucht, aber meine Gedanken in eine andere Richtung lenkt. Mit Menschen reden: Über alles. Über nichts. Über meine Geschichte. Manchmal hört sich eine Idee, die in meinem Kopf schwachsinnig klang, aus dem Mund eines Freundes plötzlich genial an. Der Trick mit der fremden Brille Einer meiner liebsten Tricks ist es, meine eigene Arbeit mit den Augen eines unwissenden Lesers zu betrachten. Ich lese meine Geschichte, als würde ich sie zum ersten Mal entdecken. Plötzlich fallen mir Löcher auf, die ich vorher nicht gesehen habe. Plötzlich entdecke ich Charakterzüge, die ich selbst vergessen hatte. Manchmal ist die beste Medizin gegen eine Blockade, sich daran zu erinnern, dass du bereits Geschichten erzählst – du musst nur zuhören. Die Wahrheit über „Blockaden“ Hier ist meine Überzeugung, hart und ungeschliffen: Es gibt keine echten kreativen Blockaden. Es gibt nur Stimmen in unserem Kopf, die uns manipulieren wollen. Die uns einreden wollen, dass wir nicht gut genug sind, dass wir es nicht schaffen werden, dass wir uns mehr stressen sollten. Diese Stimmen sind Lügner. Sie sind die gleichen Stimmen, die uns sagen, dass wir zu alt sind, um anzufangen, zu jung, um ernst genommen zu werden, zu unerfahren, um etwas Wertvolles zu schaffen. Sie sind die Stimmen der Angst, verkleidet als Vernunft. Im Fluss des Vertrauens bleiben Stattdessen entscheide ich mich bewusst dafür, im Fluss des Vertrauens zu bleiben. Ich schaffe mir Freiräume, in denen meine Kreativität fließen kann wie ein Fluss ohne Staudamm. Manchmal ist es ein wildes Rauschen, manchmal ein sanftes Plätschern. Aber es fließt. Und dieser Fluss mündet in das Meer, das ich erschaffe – Wort für Wort, Satz für Satz, Geschichte für Geschichte. Dein nächster Schritt Wenn du bis hierher gelesen hast, dann weißt du bereits, dass du schreiben willst. Du weißt, dass da eine Geschichte in dir lebt, die erzählt werden will. Du weißt, dass du nicht aufgeben wirst. Dann mach es einfach. Heute. Jetzt. Fünf Minuten. Schreib über das Wetter, über deinen Kaffee, über die Person, die gerade an deinem Fenster vorbeigeht. Schreib sinnlose Sätze, wenn es sein muss. Schreib schlecht, wenn es sein muss. Aber schreib. Denn das ist das Geheimnis, das alle erfolgreichen Autoren wissen: Der Unterschied zwischen jemandem, der von einem Buch träumt, und jemandem, der ein Buch schreibt, sind nicht Talent oder Inspiration oder perfekte Umstände.
Mama sein & Autorin werden – geht das?

Wie ich versuche, Autorin zu sein – mit Kind, Chaos und tanzenden Buchstaben Ich weiß nicht, wie du so schreibst. Aber bei mir sieht’s meistens so aus: Ich sitze am Tisch, irgendwo zwischen halbleerem Kaffeebecher, vollen Windeln und einem Kind, das beschlossen hat, heute mal alle Schubladen aufzumachen – gleichzeitig. Und trotzdem schreibe ich. Nicht immer viel. Manchmal einfach nur drei Sätze. Manchmal nur einen Gedanken in die Notizen-App, bevor ich wieder meinem Kind sagen muss, dass es die Katze in Ruhe lassen soll. Aber ich schreibe. Weil es ohne nicht geht. Weil es mein Leben ist. Buchstaben, die tanzen – Ich bin Legasthenikerin und schreibe trotzdem Ich hab als Kind nie kapiert, warum Lesen bei anderen so easy aussah. Und bei mir?Die Buchstaben haben gezittert. Haben sich verdreht, vermischt, manchmal sogar mich frech angegrinst, um zu sagen: Sophie, lass es einfach bleiben. Ich wusste nicht, was Legasthenie ist. Ich wusste nur: Lesen ist anstrengend. Schreiben auch. Aber hey – Fantasie hatte ich genug. Ich habe Welten gebaut. Mit Skizzen, mit kleinen Geschichten, mit allem, was irgendwie raus musste. Meine Geschichten waren zwar voller Fehler. Aber sie waren meine. Entstanden aus einer inneren Welt. Spoiler: Ich kann heute noch nicht fehlerfrei schreiben. Na und? In der Ausbildung zur Mediengestalterin wurde ich zerlegt, weil ich eine E-Mail mit Rechtschreibfehlern verschickt hatte. „Stellst du dich so dumm, oder bist du es wirklich, Sophie?“ Joa. Ob das was mit Dummheit zu tun hat? Heute gibt’s ChatGPT, Grammarly, Duden Korrektor – pick dir einen raus. Es kann helfen sich nicht zu sehr auf die fehler zu konzentrieren, sondern auf das was wirklich wichtig ist: Das Schreiben! Perfekt ist für andere. Echt ist für mich. Mama sein – die Bremse im Kreativmodus Seit ich Mama bin, hat sich mein Leben in ein Jump’n’Run verwandelt.Manchmal schaffe ich den Endgegner (Mittagsschlaf), manchmal verliere ich schon beim Start (Zahnen, Fieber, alles auf einmal). Schreiben mit Kind? Lass mich dir sagen, wie das klingt: klack klack klack – MAMAAAAA – klack – NEIN NICHT DA HIN – klack – waaaaaaahhhhhh!!!! Ich liebe mein Kind. Aber Schreiben, wenn sie wach ist? Selten. Sie hört das Tippen und denkt, es ist ein Duett. Sie will mitschreiben. Mitklettern. Mittendrin sein. Und das fucked mich oft ab, auch wenn sie süß ist. Ich hab ADHS, bin hochsensibel – und höre Beats gegen den Wahnsinn Klingt romantisch? Ist es nicht. Ich hab ADHS. Hochsensibilität. Und ein verdammt volles Leben. Konzentration ist bei mir keine Selbstverständlichkeit – sie ist ein Luxus. Also helfe ich mir. Mit binauralen Beats im Ohr, Kopfhörern auf Anschlag und dem festen Vorsatz:„Du schreibst jetzt. Kein Scrollen. Kein Aufräumen. Kein Instagram.“ Manchmal klappt’s. Manchmal nicht. Aber es ist der Versuch, der zählt. Hier habe ich euch mal eine kleine Playlist zum Konzentrieren verlinkt. Die Nächte gehören mir. (Wenn ich nicht auf der Couch einschlafe.) Ich schreib meistens abends. Wenn’s ruhig wird. Wenn mein Kopf endlich wieder meiner ist.Oft bin ich hundemüde. Manchmal zwing ich mich wach zu bleiben, um am nächsten Tag mit angeschwollenen Augen und Kopfschmerzen aufzuwachen. Ich sitz da, starr auf den Bildschirm, mein Dokument, in dem ich die Rohfassung meines Buches gespeichert habe – und dann: ein Satz. Zwei. Zehn. Oder manchmal gar keiner. Dann lese ich wenigstens das, was ich bereits geschrieben habe. Manchmal ist das schon genug. Denn Schreiben heißt nicht immer: Neuschöpfung. Manchmal ist es nur: Dranbleiben. Trotz Blockaden weiterschreiben – Wie ich es schaffe in meinem kreativen Flow zu bleiben Ich hab keinen Plan. Aber ich hab einen verdammt guten Grund. Ich hab mir vorgenommen: Zwei Seiten am Tag zu schreiben. Klingt machbar, oder? War’s auch am Anfang. Für ’ne Woche. Aber dann spielt das leben mir wieder Streiche: Kind krank. Ich krank. Familie. Müdigkeit. PMS. Das volle Mama-Programm. Ich hab mich noch nie so schlecht gefühlt. Weil ich dachte: Ich halte nichtmal eine Woche durch, wie soll ich es dann schaffen mein eigenes Buch zu veröffentlichen?Ich dachte, ich muss funktionieren. JEDEN TAG! Müsste schreiben. Müsste endlich mein Buch fertig haben. Aber hier ist der Punkt:Ich mach das nicht gegen mein Leben. Ich mach das MIT meinem Leben. Und das heißt, dass mein leben mir auch manchmal Ruhephasen, auch wenn sie gezwungener Maßen entstanden sind, auflegt. Wenn du auch Mama bist und schreiben willst: Lies das Du brauchst keinen perfekten Plan. Du brauchst keinen Schreibtisch im Loft.Was du brauchst ist der Wille dran zu bleiben, egal wie lange du brauchst, um dein Werk zu vollenden. Und das wichtigste was du benötigst. Ein bisschen Wahnsinn – ohne ein wenig durchzudrehen macht das Leben doch keinen Spaß. XD Hier ist, was mir hilft: Fazit (falls du sowas brauchst): Ich bin nicht perfekt.Ich bin nicht immer produktiv.Ich bin müde, oft genervt, meistens überfordert – und trotzdem schreib ich. Weil ich nicht anders kann.Weil ich meine Stimme gefunden hab – irgendwo zwischen Spielplatz, Kopfhörer und Tastatur. Und wenn ich das kann, kannst du das auch. Punkt.
Vom Scheitern zum Schöpfen: Wie ich mich selbst zurückerobere

Es gibt keinen exakten Moment, an dem man merkt, dass man sich selbst verloren hat. Keinen klaren Schnitt, kein Warnsignal, kein lautes Scheppern, das dir sagt: Jetzt bist du gefallen. Jetzt ist der Punkt, an dem du dich vergessen hast. Es passiert leise. Langsam. Tropfen für Tropfen.Und irgendwann stehst du da, siehst dich im Spiegel, und fragst dich: Wie bin ich eigentlich hierher gekommen? Ich habe mein Gewerbe abgemeldet. Nicht, weil ich den Glauben an mich verloren habe, nicht, weil ich den Traum begraben will, den ich als Kind in meinem Herzen trug, als ich heimlich mit einem Block in der Hand in Fantasiewelten flüchtete oder mit glitzernden Augen davon sprach, einmal kreativ arbeiten zu wollen. Ich habe es abgemeldet, weil ich erkannt habe, dass ich all die Jahre nicht aus vollem Herzen drin war. Weil ich ein Konstrukt aufrechterhielt, das ich längst nicht mehr bewohnte, so als würde ich täglich ein leerstehendes Haus fegen, in dem ich längst nicht mehr schlief. Ich war innerlich schon so weit weg – aber ich hab es noch getragen.Noch gehofft, vielleicht wird’s doch wieder. Vielleicht reicht ein neuer Anstrich, ein Impuls, eine Gelegenheit. Aber die Wahrheit ist:Man kann nichts mehr retten, das man nicht mehr fühlt. Mein altes Gewerbe war durchzogen von Erinnerungen. Es trug den Geruch meines ersten Scheiterns, die Narbe meines größten Fehlers, den bittersüßen Beigeschmack meines ersten kleinen Erfolgs. Und den Beigeschmack von Schuld. Denn ich habe einen Fehler gemacht. Einen echten. Einen teuren.Ich habe mich nicht freiwillig versichert. Ich habe Beiträge nicht gezahlt. Nicht aus böser Absicht, sondern weil ich verdrängt habe, geschoben habe, gehofft habe, dass sich Dinge von selbst regeln, wenn man nur fleißig weiterträumt. Aber sie tun es nicht. Und so stand ich irgendwann da. Mit Schulden. Mit Fragen. Mit Scham. Und heute? Heute bin ich ehrlich.Ich zahle zurück. Nicht aus Heldentum. Nicht, weil ich auf irgendeinem Motivationsposter prangen will mit dem Spruch „Fall siebenmal, steh achtmal auf“. Sondern weil ich aufräumen will. Weil ich Verantwortung übernehme. Für mich. Für meine Tochter. Für die Sophie, die ich werden will. Ich bin gefallen, ja.Aber ich bleibe nicht unten.Denn da unten liegt nichts, was ich noch nicht kenne.Aber über mir – da wartet ein Himmel, den ich noch nie berührt habe. Und so sitze ich hier, zwischen den Kisten meines neuen Lebens, auf dem Boden meiner Wohnung, während meine Tochter am Tisch sitzt und mit einem Löffel gegen eine leere Müslischüssel trommelt, und während ich versuche, all die Gedanken zu sortieren, die mich täglich durchrauschen wie ein Sommersturm, versuche ich, mich nicht zu verlieren in allem, was noch getan werden muss. Denn da ist wieder etwas.Ein Funke.Ein Atemzug.Ein Ich. Ich filme. Ich schneide. Ich nehme auf. Nicht, weil ich Influencerin werden will oder weil ich denke, die Welt wartet darauf, meinen Alltag zu sehen. Sondern weil ich wissen will, ob ich mich selbst noch erkenne, wenn ich mich von außen betrachte. Und weil ich gemerkt habe, dass meine Kreativität nicht verschwunden ist – sie war nur überdeckt von Rechnungen, Windeln, innerem Lärm und äußeren Erwartungen. Ich habe gelernt, kleine animierte Elemente zu erstellen. Ich schreibe Texte auf dem iPad, nehme den Bildschirm auf, entferne Hintergründe in Premiere Pro mit dem Keying-Effekt, wie beim Greenscreen – einfach, weil ich es gesehen habe und dachte: Das will ich auch können.Und plötzlich saß ich da, zwischen zwei Kartons, und dachte: Das bin ich. Das bin ich, wenn ich frei bin. Wenn ich fließen darf. Wenn mich niemand stoppt. Ich will diese animierten Scribbles nicht nur für mich machen.Ich will sie weitergeben. An Menschen, die in ihrem eigenen kreativen Fluss schwimmen wollen, aber keine Zeit haben, sich mit Technik zu beschäftigen. Für die, die spüren: da ist eine Idee, ein Impuls, ein Gefühl – aber ihnen fehlen die Hände, um es sichtbar zu machen. Ich will genau da ansetzen. Dort, wo andere ins Stocken geraten.Dort, wo der kreative Fluss zu versiegen droht, weil die Technik bremst.Dort, wo Mut gebraucht wird – und ein bisschen Zauber. Ich hab viele Ideen. Zu viele vielleicht. Und ich will immer alles gleichzeitig. Webseiten, Designs, Produkte, Kurse.Aber dann atme ich. Langsam. Und erinnere mich daran, dass alles, was wächst, auch Wurzeln braucht. Dass ich kein Marathon laufen muss, sondern einfach einen Schritt. Und dann noch einen. Immer weiter. Mitten durch das Chaos. Mitten durch das Leben. Und jetzt… jetzt gestalte ich mein CI. Mein Design. Meinen roten Faden.Und wieder merke ich: Es ist nicht nur Design.Es ist Identität. Es ist Heilung. Früher habe ich viel kopiert. Viel ausprobiert. Und ja – ich habe dafür auch viel Lob bekommen. Aber nichts davon fühlte sich an wie Heimat.Weil es nicht meins war. Es wurde nicht aus mir geboren. Entstand nicht aus meiner Tiefe. Ich war das Werkzeug. Nicht der Ursprung. Heute will ich Ursprung sein. Momentan lese ich ein Buch, das mich nicht loslässt. „Du musst nicht von allen gemocht werden.“ Und da steht dieser Satz: „Warum wollen Sie so schnell Antworten? Antworten von anderen sind nur Zwischenlösungen. Sie müssen selbst zu Ihren Antworten finden.“ Und ich spüre, wie alles in mir darauf reagiert. Ja. Ich will nicht mehr die Antworten anderer. Ich will meine. Meine eigene Stimme. Meinen Rhythmus. Meinen Weg. Ich bin nicht mehr auf der Suche nach der perfekten Strategie.Ich bin auf der Suche nach dem, was mich lebendig macht. Und vielleicht – nur vielleicht – bist du genau deshalb hier.Nicht, weil du denkst, ich hätte die Antworten. Sondern weil du selbst suchst. Weil du spürst, dass du mehr bist als all das, was man dir eingeredet hat. Mehr als deine To-dos. Mehr als dein Einkommen. Mehr als dein Scheitern. Dann sag ich dir: Du musst nicht von Anfang an alles wissen.Du musst nicht von Anfang an perfekt sein. Du darfst fühlen. Zweifeln.Scheitern. Aber du darfst auch losgehen. Jetzt. So wie du bist. Denn manchmal beginnt alles in einem Satz.In einem Gedanken.In einem: Ich bin noch da.
Sieben Umzüge, ein leerer Kühlschrank – und ein Traum, der nicht loslässt

Ich weiß nicht, wie viele Treppen ich an diesem Tag gestiegen bin. Nur, dass meine Beine zitterten – nicht nur vom Tragen der Kisten, sondern von allem, was sie in den letzten zwei Jahren schon getragen hatten. Zwei Jahre. Sieben Umzüge. Sieben Mal ausmisten, abmelden, Kartons beschriften. Sieben Mal Abschied nehmen – von Orten, von Wänden, von den Versionen meiner selbst, die dort gewohnt hatten. Und diesmal sollte es anders sein. Diesmal wollte ich nicht nur umziehen, sondern ankommen. Doch als ich die Tür zu dieser neuen Wohnung aufschloss, kam nichts. Kein „Willkommen zu Hause“, kein erleichtertes Durchatmen. Nur eine ungewohnte Stille, die sich wie eine Pause anfühlte, nicht wie ein Neubeginn. Ich lehnte mich an die Wand, sah mich um, und statt dieser erlösenden Gewissheit war da nur ein stilles Nicken in mir. Nicht „Jetzt ist es geschafft“, sondern eher: „Du bist weitergegangen.“ Und vielleicht war das genug. Vielleicht war das gerade das, worauf es ankam. Dass ich mich nicht mehr da befand, wo ich vor Monaten noch stand. Nicht, weil die Wohnung perfekt war, sondern weil ich mir selbst vertraute – mehr als je zuvor. Ich war stolz, ja. Auf mich. Auf das, was ich geschafft hatte. Aber Stolz fühlt sich anders an, wenn du auf deinem Konto siehst, dass du nicht weißt, wie du in drei Tagen den nächsten Einkauf bezahlst. Wenn du Kindergeld und Unterhalt aufteilst zwischen Miete, Strom und ein paar Bananen für deine Tochter. Wenn du jeden Monat neu rechnest, ob die Luft reicht. Und trotzdem. Ich vertraue. Ich weiß nicht genau, worauf. Aber es ist da. Dieses stille Wissen, dass ich nicht umsonst hier bin. Dass dieser Mangel nicht mein Ende ist, sondern mein Anfang. Ich glaube an den Prozess. Ich glaube daran, dass auch das Leere mich formen darf. Dass auch das Ungewisse mich weiterbringt. Manchmal wünsche ich mir, ich könnte die Zweifel einfach abstreifen wie eine zu enge Jacke. Aber meistens trage ich sie einfach mit mir, rede mit ihnen, beruhige sie. Und während ich das tue, gehe ich weiter. Neulich habe ich meine Kamera wieder ausgepackt. Nicht mit dem Gedanken, Content zu erstellen oder irgendetwas Besonderes zu dokumentieren. Ich tat es einfach, weil etwas in mir danach rief, weil ich das Gefühl hatte, dass dieser Tag – dieser ganz normale, leicht chaotische, irgendwie typische Tag – es verdient hatte, gesehen zu werden. Ich filmte nicht das Hochglanzleben, das man auf Social Media findet. Ich filmte meinen Alltag. Den Moment, in dem meine Tochter zum dritten Mal versuchte, zwei linke Schuhe übereinander zu ziehen – wütend, weil es nicht klappte – und wie ich mich neben sie setzte, sie auf den Schoß nahm, ihren Frust anhörte und versuchte, in diesem kleinen Moment nicht die Geduld zu verlieren. Ich filmte unsere stille Versöhnung, als sie sich an mich lehnte und etwas Unverständliches murmelte, das sich trotzdem wie ein kleines „Ich hab dich lieb“ anfühlte. Ich filmte mich selbst, wie ich in der Küche stand und das Frühstück vorbereitete, während meine Gedanken irgendwo zwischen Existenzangst und Hoffnung pendelten. Ich filmte, wie ich meine Haare föhnte, mich schminkte, nur um mich wieder ein bisschen wie ich selbst zu fühlen – nicht nur Mutter, nicht nur Kämpferin, sondern auch Frau. Ich saß später im Auto, auf dem Weg zu meiner Mutter, gefangen im Stau, die Kamera auf dem Armaturenbrett, während ich redete – nicht für irgendwen, sondern für mich. Diese Aufnahmen waren roh. Ungefiltert. Nicht besonders spektakulär. Und doch bedeuteten sie alles. Es fühlte sich an, als würde ich mir selbst ein Stück Erinnerung schenken. Einen Blick auf das Jetzt, den ich mir irgendwann ansehen werde – vielleicht in fünf Jahren, vielleicht in zehn – und mich daran erinnere, wie viel Mut in diesen scheinbar unspektakulären Tagen lag. Wie viel Liebe in all dem Lärm steckte. Wie viel Leben in all dem Durcheinander war. Ich weiß, dass ich diese Clips einmal anschauen werde, und Tränen lachen werde über die Schuhe, die nicht passen wollten. Dass ich mir zusehen werde, wie ich mit einem schiefen Dutt im Badezimmer stand, während ich versuchte, mir für fünf Minuten das Gefühl von Kontrolle zurückzuholen. Ich werde meine Stimme hören, meine Unsicherheiten, mein Lächeln, das trotz allem durchkam. Und ich werde wissen: Ich war da. Ich habe das wirklich gelebt. Ich wusste in all dem wieder: Ich bin nicht gemacht, um in einem Büro zu sitzen und Aufgaben abzuhaken. Ich bin nicht dafür gemacht, acht Stunden am Tag so zu tun, als würde das alles mich erfüllen. Ich bin dafür gemacht, zu schreiben. Zu gestalten. Zu bewegen. Ich will Worte finden, die etwas in Menschen berühren. Ich will Inhalte erschaffen, die nicht nur konsumiert werden, sondern bleiben. Ich will etwas erschaffen, das größer ist als ein Stundenlohn. Und trotzdem – mein Konto kennt keine Träume. Es kennt Zahlen. Es kennt Fristen. Und es zwingt mich zur Ehrlichkeit. Ich will diese Wohnung halten. Mindestens zwei Jahre. Ich will, dass meine Tochter endlich an einem Ort aufwachsen kann, der nicht nur Zwischenlösung ist. Ich will aufbauen. Mich. Mein Business. Mein Leben. Also habe ich mich hingesetzt und angefangen, Bewerbungen zu schreiben. Nicht weil ich alles aufgeben will. Sondern weil ich weiß, dass ich Geld brauche. Jetzt. Ich suchte auf Kleinanzeigen nach Jobs, irgendetwas Kleines, das hilft. Ich dachte darüber nach, Dinge zu verkaufen, um ein paar Tage Luft zu gewinnen. Mein Breaking-Bad-Tablett, ein paar Erinnerungen, vielleicht ein paar Klamotten. Alles fühlte sich an wie Abschied von dem, was ich mir einmal leisten konnte – und ein Schritt hin zu dem, was ich mir noch nicht leisten kann, aber will. Dann stieß ich auf LinkedIn auf eine Frau. Keine Stellenausschreibung, kein großes Versprechen. Nur sie. Ihr Gesicht, ihre Geschichte. Und diese Art, wie sie über Mutterschaft sprach, über Beruf und Berufung. Über die Möglichkeit, beides zu leben. Ich fühlte sofort: Da ist ein Raum, in den ich passe, nicht weil ich mich anpasse – sondern weil ich echt bin. Ich schrieb ihr. Persönlich. Offen. Nicht wie eine Bewerberin, sondern wie ein Mensch,
Wenn das Universum flüstert – 777

Es war kein lauter Knall, kein Feuerwerk, kein Trommelschlag. Es war leise. Fast unbemerkt. Und doch war es der Beginn von allem. Der Moment, in dem ich auf „Veröffentlichen“ klickte und mein Blog – mein Herzprojekt, mein innerer Tempel, mein geistiges Zuhause – zum ersten Mal seine Flügel ausbreitete und hinausflog in eine Welt, die ich selbst so lange nur von innen gesehen hatte. Ich habe mir so oft vorgestellt, wie es sein würde. Habe manifestiert, visualisiert, gesät – immer wieder. Ich sah mich selbst vor meinem inneren Auge: frei, unabhängig, voller Willenskraft. Ich sah, wie ich schrieb – nicht, weil ich musste, sondern weil ich nicht anders konnte. Weil Worte durch mich hindurchfließen, wenn ich still werde. Und weil Stille manchmal der lauteste Ort ist, an dem man sich selbst begegnet. Und nun war dieser Moment da. Nicht perfekt. Aber echt. Ich habe mich getraut, obwohl meine innere Kritikerin flüsterte, dass es noch nicht reicht. Ich habe mich getraut, obwohl ich wusste, dass noch Details offen sind, dass ich den Blog noch nicht auf Social Media geteilt habe, dass der Feinschliff fehlt. Und trotzdem habe ich mein Werk gezeigt. Meinen Liebsten. Und sie haben gelacht. Geweint. Geschwiegen. Gelesen. Gefühlt. Ich habe gesehen, wie Worte mehr sein können als Sprache. Wie ein Text eine Tür ist. Zu mir. Und zu denen, die sich selbst darin erkennen. Trotzdem war da auch etwas anderes. Eine Leere. Ein flüchtiger Moment des Zweifels, der sich breitmacht wie Nebel nach einer kalten Nacht. Weil ich wusste: Es ist erst der Anfang. Weil ich spürte: Es liegt noch so viel vor mir. Design, Strategie, Sichtbarkeit, SEO, Pinterest, all die Dinge, die das Werk in die Welt tragen. Und dann kam die Stimme. Nicht laut. Aber deutlich. Nicht von außen. Sondern aus meinem Innersten. Oder vielleicht war es mein höheres Selbst. Vielleicht war es ein Engel. Vielleicht war es beides – was, wenn das ohnehin dasselbe ist? „ Sophie, höre auf zu zweifeln! Es mag vielleicht noch viel sein, und wird auch immer viel bleiben was du auf dem Tisch hast, aber ist das nicht das ganze Prinzip von „ Abundance“ ? Reichtum und Fülle ~ das ist genau das was du jetzt vor deinen Augen hast. Viele Möglichkeiten und Schritte, die du gehen darfst. Neue Türen die du öffnen darfst. Setz dich an den nächsten Schritt: Das Design deiner digitalen Produkte. Du hast jetzt schon dein Fundament gelegt. Jetzt ist die Zeit zum Bauen.“ Ich spürte, wie eine Kraft durch mich hindurch floss, eine stille Entschlossenheit, die nicht aus Druck geboren war, sondern aus Vertrauen. Ich sah ein Video auf Instagram, das wie für mich gemacht war. Eine Botschaft von meinem Lieblings Tarrot Leger, die mich aufforderte, dieses Wochenende zu nutzen, um meine nächsten Schritte zu spüren – nicht zu planen im Kopf, sondern zu fühlen im Herzen. Und dann…wurde ein Kind geboren. Um 17:17 Uhr. Das sagte mir jedenfalls die nächste Story, die ich am morgen sah. Und mir lief es eiskalt über den Rücken, aber nicht aus Angst – sondern aus Bestätigung. Denn seit Tagen, Wochen, nein sogar Monaten sehe ich sie. Immer wieder. Diese Zahlen. 17. 117. 171. 717. Manchmal auch 272 oder 227. Sie fliegen mir zu wie Pollen im Frühling, setzen sich auf mein Bewusstsein und flüstern, dass ich bereit bin. Dass ich geführt werde. Dass ich hören darf, was meine Seele schon lange weiß. Falls du noch neu im Engelszahl Game bist: keine Sorge, ich werde dich in meinen Blogeinträgen immer wieder abholen. Hier habe ich auch einen extra Beitrag, der das ganze Thema etwas zusammenfasst. Die Eins – der Neubeginn. Die Schöpferkraft. Der Funke.Die Sieben – die göttliche Führung. Die Tiefe. Die Intuition.Gemeinsam sind sie nicht einfach nur Zahlen. Sie sind ein Versprechen. Ich bin bereit. Nicht irgendwann. Jetzt. Es ist kein Zufall, dass du dies gerade liest. Du bist nicht hier, weil du musst. Du bist hier, weil du gerufen wurdest. Weil auch in dir ein Universum lebt, das gehört werden will. Weil auch du längst weißt, dass dein höheres Selbst nicht weit entfernt auf einer Wolke sitzt, sondern in dir wohnt. In deinem Atem. In deinem Blick. In deinen Entscheidungen. Du bist dein Universum.Du bist der Ruf, auf den du wartest.Und jedes Zeichen, das du siehst, ist ein Spiegel deiner Bereitschaft, dich selbst zu erkennen. Lass dir sagen: Der Moment ist nicht morgen. Der Moment ist da. Jetzt. Und du bist bereit. CONNECDREAD
Zwischen Sicherheit und Träumen: Der Sprung ins Ungewisse

Ich saß da, in einem kleinen Büro, das nach frischem Papier und dem Geruch von frischer Tinte roch. Der Tisch vor mir war überladen mit Akten, die mir nicht gehörten, und der Bildschirm zeigte eine Liste von Jobangeboten, die ich nicht wollte. Es war der Moment, an dem mir klar wurde: Ich war bereit, mich in ein Leben zu fügen, das ich nicht wirklich wollte. Die Beraterin sah mich an, als würde sie mir die Lösung zu meinen Problemen präsentieren wollen. „Sind Sie bereit, wieder im Büro zu arbeiten, wenn Ihre Tochter einen Kitaplatz bekommt?“ fragte sie. Ihre Stimme war sachlich, als ob sie nur von den Möglichkeiten wusste, die das System ihr offenstellte. Doch tief in mir spürte ich ein Ziehen, ein Drücken, das mich fast ersticken ließ. Ich hatte diese Frage schon so oft gehört. Schon so oft stand ich am Rande der Entscheidung, Sicherheit oder Freiheit – der bekannte Weg oder der unbekannte. Die Frage ließ mein Herz schneller schlagen, aber nicht aus Freude, sondern aus Angst. Was, wenn es richtig so ist? Was, wenn ich einfach aufhören sollte, gegen den Strom zu schwimmen und den sicheren Weg gehen muss? Doch dann, während ich in dem Büro saß, mit den Gedanken, die wie dunkle Wolken durch meinen Kopf zogen, war da auch dieser andere Gedanke. Der Gedanke an meine Träume. Ich konnte ihn nicht loslassen. Es war, als ob dieser Gedanke ein unsichtbarer Begleiter war, der mich immer wieder anstupste, mich aufforderte, weiterzugehen. Mein Künstlername, „CONNECDREAD“, blitzte auf, wie ein Licht, das im Dunkeln leuchtete. Mein Name stand auf einem Whiteboard in meinem Zimmer zu Hause, wo ich die Zeit mit meiner Tochter verbrachte. Es war der Name meines Traums, des Lebens, das ich mir erschaffen wollte. Kein Büro, kein Chef, keine festen Arbeitszeiten – sondern etwas, das aus mir herauskam, etwas, das mit meiner Seele resonierte. Ich erinnerte mich an all die Nächte, die ich wach verbrachte. An die Stunden, in denen ich mit meiner Tochter auf dem Sofa lag, in einem Zimmer, das halb im Dunkeln war, während ich an meinen Ideen feilte. An das Licht, das in kleinen Lichtern über den Raum kroch, während draußen der Wind an den Fenstern rüttelte und die Kälte ins Zimmer brachte. diese Kälte war lang nicht so angenehm wie die Wärme, die ich in meinem Inneren spürte – eine brennende Sehnsucht, etwas zu verändern, etwas zu schaffen. Es war der Moment, in dem ich mir sagte: „Ich kann nicht mehr anders. Ich muss diesem Traum folgen.“ Die Realität des Lebens, die harten finanziellen Sorgen, der ständige Zweifel, ob es genug ist, diese Fragen prägten mich, aber sie konnten nicht die ganze Geschichte schreiben. Der Gedanke, in diesem sicheren Bürojob zu versinken, den ich eigentlich nicht wollte, war erschreckend. Es war der einfache Weg. Vielleicht auch ein sicherer. Doch der andere Weg, der Weg der Unsicherheit, der vielen Fragen und Ängste, der Weg zu meinen Träumen – der fühlte sich richtig an. Ein Gefühl, das tief aus meiner Seele kam, als ob etwas in mir wusste, dass dies der Weg war, den ich gehen sollte. „Was, wenn ich scheitere?“, fragte ich mich immer wieder. Aber tief in mir wusste ich: Was, wenn ich es nicht versuche? Was ist wenn es klappt und ich das Leben lebe, welches ich mir immer erträume? Quelle: ChatGPT eine aus meinen Erinnerungen nachgestellte Szene Ich wollte mehr. Ich wollte mein Leben in die Hand nehmen. Auch wenn es nicht einfach war. Ich wusste, dass, solange ich meinen Träumen folge, diese nie einfach zu erreichen sein würden. Aber was, wenn der Preis das wert war? Ich entschied mich, nicht den traditionellen Bürojob anzunehmen, der mir vom Arbeitsamt empfohlen wurde, sondern stattdessen eine Lösung zu finden, die mir ein Stück Sicherheit gab und gleichzeitig Raum ließ, um an meinen eigenen Träumen weiterzuarbeiten. Ich entschied mich bewusst gegen die Vorstellung, einfach nur zu arbeiten, um Geld zu verdienen. Auch wenn das für den einen oder anderen so wirken mag, als wolle ich mir nicht helfen lassen – das ist nicht wahr. Ich glaube nicht an diesen Satz: „Manchmal muss man eben tun, was man nicht will, um weiterzukommen.“ Nein. Ich glaube, dass wir viel zu oft Dinge tun, die uns innerlich zerstören, nur weil sie von außen als „vernünftig“ gelten. Mit meiner Geschichte möchte ich etwas anderes zeigen. Ich möchte zeigen, dass es sich lohnt, den unbequemen Weg zu gehen, den, der sich vielleicht unlogisch anfühlt, weil er deinem Herzen folgt – nicht deinem Lebenslauf. Ja, ich bin durch die Scheiße gegangen. Ich hatte Momente, in denen ich dachte, ich schaffe das alles nicht. Ich musste mich Herausforderungen stellen, die mich fast gebrochen hätten. Aber selbst, wenn du ein oder zwei Jahre durch eine schwere Zeit gehst – am Ende lohnt es sich, wenn du dadurch ein Leben erschaffen hast, das wirklich deins ist. Wenn du immer nur mit dem Strom schwimmst, wirst du nie erfahren, wie weit das Meer wirklich reicht. Du wirst nie die unendliche Welt da draußen sehen – und nie herausfinden, was gewesen wäre, wenn du es einfach versucht hättest. Ja, es wird hart.Ja, es war hart und anstrengend.Aber ich bin jetzt genau da, wo ich sein will. Frei. Unabhängig. Und erfüllt.Weil ich mir erlaubt habe, meinen eigenen Weg zu gehen.
Halte dein eigenes Kinderbuch in den Händen – Step by Step

Eine persönliche Reise zwischen verlorener Kreativität, KI-Magie und neuem Mut. Als Kind konnte ich stundenlang schreiben, zeichnen, träumen. Ich bastelte meine eigenen Comicbücher, klebte, faltete, erzählte mir selbst Geschichten, in denen alles möglich war. Diese Welt war mein Rückzugsort – sicher, verspielt und grenzenlos. Doch irgendwann, inmitten des Erwachsensein, Ausbildung, Leistungsdruck und dem ständigen Funktionieren im Job als Mediengestalterin, verlor ich den Zugang zu dieser Welt. Kreativität wurde zur Arbeit. Zur Pflicht. Zur Taktung am Fließband. Und mit der Zeit fühlte sich das weiße Blatt nicht mehr nach Freiheit an, sondern nach einer Wand. Ich konnte nicht mehr schreiben. Nicht mehr zeichnen. Zehn Jahre lang. Bis zu dem Moment, als meine Cousine mir erzählte, dass sie ein Baby erwartete. Etwas in mir erwachte. Die Idee kam wie ein Sonnenstrahl nach einem langen Winter: Ich wollte ihr zur Geburt ein einzigartiges Kinderbuch schenken. Kein gekauftes. Sondern eine Geschichte, die direkt aus meinem Herzen kam. Mit Bildern, die nicht nur niedlich, sondern fühlbar waren. Ich tauchte ein in die Welt der KI, lernte Midjourney kennen, experimentierte mit Bildideen – Szene für Szene. Stundenlang feilte ich an den Illustrationen, passte Farben und Perspektiven an, bis das Bild stimmte. Für mich. Für das noch damals ungeborene Kind, das dieses Buch in den Händen halten sollte. Die Geschichte selbst? Sie floss aus mir heraus, als hätte sie all die Jahre in mir gewartet. Innerhalb von 30 Minuten war der Text fertig. Doch dann kamen die nächsten Fragen: Welches Format sollte ich wählen? Welche Druckerei will ich suchen? Wie viel würde das kosten? Und: Könnte ich vielleicht noch mehr solcher Bücher machen – für andere Kinder, andere Familien? Ich testete verschiedene Formate in InDesign – anfangs falsch, natürlich. Aber ich lernte schnell. Und irgendwann hielt ich es dann in den Händen: mein erstes eigenes, (selbst) KI illustriertes Kinderbuch. Es war mehr als Papier und Tinte. Es war der Beweis, dass man zurückfinden kann. Zur Kreativität. Zum Mut. Zum inneren Kind. Quelle: ChatGPT – So könnte (d)ein Kind nach deinen Büchern greifen Wie du dein eigenes Kinderbuch erschaffen kannst – Schritt für Schritt Wenn du den Traum in dir trägst, ein eigenes Kinderbuch zu erschaffen – sei es für dein eigenes Kind, ein Patenkind, die Kinder in deinem Umfeld oder einfach aus einem inneren Ruf heraus – dann teile ich hier meine ganz persönlichen Schritte mit dir. Sie basieren auf meiner eigenen Reise, voller Versuch, Irrtum, Gänsehautmomente und kleinen Erfolgswundern. 1. Die Idee – aus dem Herzen geboren Alles beginnt mit einem Gefühl. Einem Gedanken, der bleibt. In meinem Fall war es der Moment, als meine Cousine mir von ihrer Schwangerschaft erzählte. Sofort hatte ich dieses tiefe Bedürfnis, ihr etwas zu schenken, das von mir kam. Persönlich. Unverwechselbar. Ich wollte keine Vorlage von Etsy personalisieren – ich wollte eine eigene Geschichte schreiben. Eine, die verbindet. Und genau das ist dein Startpunkt:Was möchtest du dem Kind mitgeben? Welche Welt möchtest du ihm öffnen? Welche Gefühle darf es erleben?Du brauchst keine perfekte Handlung. Du brauchst Mut zur Ehrlichkeit. Und die Bereitschaft, dein Herz auf Papier zu legen. 2. Die Bilder – der kreative Spielplatz Ich wollte unbedingt selbst die Bilder gestalten, aber gleichzeitig effizient arbeiten. Also tauchte ich ein in die Welt der KI-Illustration. Zunächst nutzte ich Midjourney – die Ergebnisse waren oft atemberaubend, aber auch frustrierend.Manche Bilder passten nicht, oder wurden „absichtlich“ leicht daneben generiert – vermutlich, um meine Prompts schneller zu verbrauchen. Und diese Prompts kosten. Schnell wurde es teuer, denn ich wollte jede Szene perfekt haben. Heute würde ich es anders machen und empfehle dir daher diese Alternativen, mit denen du kostenlos oder sehr günstig starten kannst: 3. Das Layout – vom Gedanken zum Buchformat Die fertigen Texte und Bilder mussten nun in eine Form gebracht werden, die druckfähig ist – mit Seitenzahlen, einem stimmigen Aufbau und einem ansprechenden Titelbild. Ich habe mein Titelbild damals selbst in Photoshop gestaltet, weil ich mir die maximale kreative Freiheit erhalten wollte. Doch auch, wenn du Photoshop nicht nutzt, kannst du ein wunderschönes Cover ganz einfach mit Canva erstellen – oder du lässt dir mit ChatGPT passende Titelideen, Layoutvorschläge oder Prompts für die Bildgestaltung geben. Beim Erstellen der Illustrationen habe ich darauf geachtet, dass manche Bilder über zwei Seiten laufen (also eine sogenannte Doppelseite bilden). Das bedeutet, das Motiv erstreckt sich über die linke und rechte Seite einer aufgeschlagenen Buchmitte hinweg. Damit die Qualität dabei nicht verloren geht, sollten die Bilder in hoher Auflösung generiert werden (mindestens 300 dpi) und das Seitenverhältnis entsprechend angepasst sein. Besonders wichtig: In der Buchmitte, dort wo der Bund ist, sollten keine zentralen Details oder Gesichter liegen – diese könnten sonst beim Binden „verschluckt“ werden. Für das eigentliche Layout habe ich mit Adobe InDesign gearbeitet. Dabei ist mir anfangs ein Fehler passiert: Ich hatte die Seiten nicht korrekt angelegt – und das ist entscheidend. Denn bei der Druckdatei unterscheidet man: Hinzu kommt, dass das Titelbild und die letzte Seite häufig separat behandelt oder bei manchen Anbietern sogar außerhalb der Innenseiten-PDF hochgeladen werden müssen – je nach Druckerei. Manchmal wird auch zwischen Cover (Umschlag) und Inhaltsseiten unterschieden, vor allem wenn der Umschlag laminiert oder anders verarbeitet wird. 💡 Mein Tipp: Informiere dich vor dem Layouten ganz genau auf der Website deiner Druckerei, ob du eine gesonderte Cover-Datei brauchst und ob das Buch im Inhalt Einzelseiten oder Doppelseiten erwartet. So ersparst du dir später das mühsame Umstellen der ganzen Datei. Programme, die dir beim Layout helfen können: Quelle: ChatGPT – Wenn man mit der KI Bilder generiert muss man immer stark auf Fehler achten, sonst wird es peinlich! 4. Der Druck – aus der Datei wird ein echtes Buch Als ich das erste Mal mein eigenes Buch in den Händen hielt, war das ein unbeschreiblicher Moment. Doch davor stand die Wahl der richtigen Druckerei – und das kann überfordernd sein. Ich hatte mich zunächst dafür entschieden, eine Druckerei in meiner Nähe aufzusuchen, um mich persönlich beraten zu lassen. Ich wollte sehen, fühlen, verstehen – was absolut verständlich ist, besonders beim ersten Buchprojekt.Im Nachhinein muss ich jedoch
Ich komme meinem Ziel näher – ich kann es spüren

Als der Traum geboren wurde – und ich begann, an mich zu erinnern Die letzten Jahre… sie fühlten sich an, als würde sich mein Traum vom Auswandern langsam in Luft auflösen. Immer war da dieses tiefe Ziehen in mir, dieses unbändige Verlangen, einfach zu gehen. Und doch… ich konnte nicht. Etwas hielt mich fest – Umstände, Ängste, Zweifel. Je älter ich wurde, desto lauter wurde die leise Stimme in mir, die flüsterte: „Es wird nie mehr als ein Traum sein.“ Und ich begann, es zu glauben. Begann zu glauben, dass mein Leben niemals so sein würde, wie ich es mir in meinen stillsten Momenten ausmalte. Dass ich immer nur hier sein würde – in einem Land, das sich nie wirklich nach Heimat angefühlt hat. Mein Traum vom Auswandern begann nicht mit einer spontanen Eingebung oder dem Wunsch, vor etwas zu fliehen. Er begann lange davor – in einer Zeit, in der meine Welt noch aus Fragen bestand, nicht aus Grenzen. Ich erinnere mich genau an diesen einen Nachmittag: der Himmel war schwer, die Fenster beschlagen, und ich saß auf dem Boden vor dem alten Globus meines damaligen Stiefvaters. Er erzählte mir Geschichten. Von fernen Ländern, von seiner Zeit im australischen Outback, von Nächten unter freiem Himmel, von Hitze, Einsamkeit und der ungezähmten Schönheit der Natur. Ich hörte zu, während meine Finger langsam über die geriffelten Landmassen glitten – und ich stellte mir vor, wie es wohl wäre, dort zu leben. Am Meer. Unter Palmen. Barfuß. Ich war noch nie am Meer gewesen. Und doch war da etwas in mir, das sich erinnerte. Etwas, das wusste: „Das wird einmal mein Leben sein.“ Als ich Jahre später zum ersten Mal meine Füße in salziges Wasser tauchte, war es, als hätte das Meer mich gerufen – und ich hätte endlich geantwortet. Ich träumte davon, Kitesurfen zu lernen, abzutauchen in die Stille unter der Wasseroberfläche, Papageien in freier Wildbahn zu beobachten und morgens nicht mehr vom Verkehr, sondern von der Artenvielfalt der Natur geweckt zu werden. Ich habe nie aufgehört zu glauben – ich hatte es nur kurz vergessen Manchmal sagen Menschen, dass man als Kind an alles glaubt, weil man es noch nicht besser weiß. Aber ich sehe das anders. Ich glaube, als Kinder wissen wir oft ganz genau, was möglich ist. Ich war eine Träumerin. Und ich bin es immer noch. Aber ich gebe zu – es gab eine Zeit, da verlor ich den Zugang zu diesem inneren Wissen. Da saß ich auf dem Boden meiner kleinen Wohnung, mit meiner Tochter auf dem Arm, der Kühlschrank halb leer, mein Konto fast leer – und ich fragte mich: „Wie soll ich das schaffen?“ Wie soll ich als alleinerziehende Mutter ohne Ersparnisse, ohne festen Job, ohne Unterstützung all das erreichen, was ich in mir trage? Ich begann, mich selbst zu begrenzen. Ich sagte mir Sätze wie: „Vielleicht bin ich einfach nicht gut genug.” „Ich schaffe das eh nicht und würde die Erfolge auch nicht halten können.“ Und obwohl es mir weh tat, sprach ich sie aus – leise, aber klar. Wo ein Wille ist, ist immer auch ein Weg Mein Partner sagte neulich zu mir: „Amor, wir müssen jeder 15.000 Euro zur Seite legen. Sonst geht das nicht. Wir brauchen Sicherheit, einen Puffer für den Start – und einen Job. Entweder remote, selbstständig oder direkt vor Ort.“ Ich nickte, obwohl mir innerlich der Boden wegrutschte. 15.000 Euro. Ich habe nicht einmal 5 €. Mein erster Gedanke war: „Das dauert Jahre. Ich werde erst in fünf, vielleicht zehn Jahren bereit sein. Ich kann das in diesem Leben vergessen.“ Und für einen Moment ließ ich mich fallen. In die Ohnmacht, in die Zweifel, in die Schwere. Doch dann geschah etwas. Es war kein großer Knall. Kein Lichtstrahl vom Himmel. Es war nur ein einziger Gedanke: Du kannst alles schaffen. Es gibt unendliche Ressourcen auf dieser Welt – und ich kann lernen, sie zu erschließen. Ich muss nicht warten. Ich darf mir erlauben, groß zu denken. Ich entschied mich. Nicht für den Mangel. Sondern für meine Selbstständigkeit. Für diesen Blog. Für meine eigenen Produkte. Für mein Tempo, meine Vision, meinen Weg. Auch wenn die digitalen Produkte, die ich verkaufen will, noch nicht fertig sind. Ich entschied mich, loszugehen. Nicht in fünf Jahren. Sondern jetzt. Meine Vision- mein Universum Und dann sah ich es. Ich sah mich. Ich sah uns. Die Sonne tauchte den Horizont in flammendes Gold, während die warme Brise sanft über meine Haut strich. Ich stand barfuß im Sand, ließ die salzige Luft meine Lungen füllen. Ich hörte das Lachen meiner Tochter, das sich mit dem Rauschen der Wellen vermischte. Ich sah sie – wie sie mit funkelnden Augen in den Wellen spielte, als wäre sie eins mit dem Meer. Und ich sah ihn. Meinen Lebenspartner. Meinen Anker. Er war es, der mich wieder dorthin gebracht hat – zu mir selbst, zu meinem Traum, zu der Version von mir, die ich fast verloren hatte. In seinen Augen lag dieses tiefe Wissen, dass wir angekommen waren. Dass es kein „vielleicht irgendwann“ mehr gab. Es war jetzt. Es war echt. Und so echt sich meine Vision von unserem leben anfühlt, desto realer wird auch mein handeln in meiner Gegenwart. Ich will nicht nur träumen, sondern leben! Es wird nicht leicht – aber es ist möglich Fragen plagten mich seither. Wie genau werde ich diese 15.000 Euro – und mehr – verdienen? Wie baue ich mein Business auf? Wie nutze ich Rückschläge und richte meine Energie aus? Das erzähle ich in anderen Beiträgen. Denn genau dafür wird es eine eigene Business-Kategorie geben. Aber was ich heute schon sagen kann: Ich glaube an das Unmögliche. Und ich weiß, dass alles möglich ist, wenn ich bereit bin, daran zu glauben – und zu handeln. Ich bin nicht mehr das Mädchen, das mit glänzenden Augen den Globus drehte und nur davon träumte eines Tages an Meer zu leben, sondern ich bin die Frau, die ihr ganz eigenes Universum errichtet und sich das Leben aufbaut, welches sie immer wollte. keine Zweifel.
Fake it until you make it

Es gab eine Zeit, da konnte ich mit diesem Satz absolut nichts anfangen. Fake it until you make it. Tu so, als wärst du erfolgreich, und irgendwann bist du es. Rede so, als wärst du reich, und irgendwann wirst du es. Handle so, als ob du angekommen wärst – und das Universum wird es dir glauben. Aber ich? Ich stand da, mit leerem Konto, voller Zweifel, und fragte mich: Was genau soll ich da bitte faken? Ich fühlte mich nicht reich. Ich fühlte mich nicht erfüllt. Ich fühlte mich nicht bereit. Und wenn ich ehrlich bin – ich fühlte mich vor allem eins: falsch. Ich konnte mir selbst nicht vorspielen, etwas zu sein, was ich (noch) nicht war. Ich hatte das Gefühl, nicht nur mich selbst zu belügen, sondern auch mein Umfeld. Es fühlte sich unehrlich an. Künstlich.Aufgesetzt.Und vor allem: nicht nach mir. Die Sache mit dem Universum Es war nicht so, dass ich nicht an Manifestation glaubte. Ich glaubte daran, dass Gedanken Macht haben. Dass Worte Wirklichkeit formen. Und doch stand ich mir selbst im Weg. Denn wie sollte ich dem Universum sagen: „Ich bin reich“, wenn ich beim Blick aufs Konto Bauchschmerzen bekam? Wie sollte ich formulieren: „Ich bin erfolgreich“, wenn ich noch nicht mal wusste, wie man ein Gewerbe anmeldet? Ich hatte Angst, dass das Universum mich falsch versteht. Dass meine Unsicherheit zwischen den Zeilen zu laut mitschwingt. Und vielleicht war das auch so. Denn was ich erst später verstand, war: Es geht nicht darum, laut Sätze zu sagen, die dich innerlich anlügen. Es geht nicht darum, dich zu zwingen, etwas zu glauben, das noch nicht wahr ist. Es geht darum, das Gefühl zu finden.Das Gefühl von Erfolg.Das Gefühl von Fülle.Das Gefühl von Ankommen – noch bevor du angekommen bist. Erfolg beginnt innen- nicht außen Ich bin gerade am Anfang. Mein Blog steht noch ganz am Anfang.Meine Podcasts, mein erstes digitales Produkt, meine allererste Kooperation – all das ist noch frisch, noch zart, noch unfertig. Und trotzdem weiß ich: Ich bin erfolgreich. Nicht, weil ich hohe Umsätze habe oder viral gehe. Sondern weil ich jeden Tag mutig bin. Weil ich mich zeige. Weil ich mich entschieden habe, meiner Leidenschaft zu folgen – auch wenn ich noch keine Garantien dafür habe. Ich bin erfolgreich, weil ich diesen Blog nach zwei Jahren voller Zweifel, Pausen und Perfektionismus endlich online gestellt habe. Weil ich nicht mehr warte, bis alles perfekt ist. Weil ich Podcast-Folgen veröffentliche, auch wenn ich sie in meinem Schlafzimmer aufnehme und im Hintergrund meine Tochter lacht. Ich bin erfolgreich, weil ich das Gefühl von Erfolg nicht mehr an äußere Meilensteine knüpfe, sondern an meinen Mut, dranzubleiben. An meine Schritte. An mein Innerstes. Der wahre Kern von „Fake it“ Ich habe verstanden, dass „Fake it until you make it“ nicht bedeutet, dich selbst zu belügen. Es bedeutet, dich hineinzufühlen in das, was du werden willst. So lange, bis du es nicht mehr spielen musst – weil du es bist. Es ist kein Schauspiel.Es ist ein Erinnern.Ein inneres Aufrichten.Ein behutsames Überwinden deiner eigenen Mauern. Ich habe nicht gelogen, wenn ich auf die Frage „Was machst du beruflich?“ geantwortet habe: „Ich bin in Elternzeit und arbeite an meinen Projekten – an einem Blog, an meinem Buch, an meinen digitalen Produkten.“ Denn genau das habe ich getan. Ich war nicht arbeitslos. Ich war nicht „nichts“. Ich war in einer Phase, in der ich mein Fundament gelegt habe. Unsichtbar vielleicht – aber dennoch real. Realität beginnt im Kopf – und wird vom Herzen genährt Ich habe mir meine Realität so lange im Kopf erschaffen, bis sie in meinem Leben Form angenommen hat. Bis ich tatsächlich Geld mit dem Schreiben verdiene. Bis ich mit dem, was mir wirklich entspricht, Menschen berühre. Und weißt du was? Heute sage ich mit einem anderen Tonfall: „Ich bin Bestseller-Autorin.“ Nicht, weil ich schon auf der SPIEGEL-Liste stehe – sondern weil ich tief in mir weiß: Ich bin auf dem Weg. Und ich bin bereit, es zu fühlen, bevor es andere sehen. Und vielleicht… Vielleicht ist genau das der Schlüssel. Nicht zu behaupten, du seist schon da – sondern so zu fühlen, als wärst du schon unterwegs. So zu sprechen, dass deine Seele mitschwingt. So zu handeln, dass du dich selbst spürst. Fake it until you feel it. Bis du nicht mehr zweifelst.Bis du nicht mehr fragst: „Bin ich das wirklich?“Sondern antwortest: „Ja. Und ich war es schon immer.“
Dein Buch schreiben – Finde deinen Weg und bleib dran!

Ich habe nicht nur mit 13 mein erstes Buch angefangen zu schreiben. Wenn ich ehrlich bin, fing das Ganze noch viel früher an. Ich war das Kind mit dem Kopf voller Geschichten. Ich habe gezeichnet, erfunden, ganze Welten erschaffen – oft im Stillen, oft allein. Worte waren mein Zuhause. Auch wenn sie sich manchmal vor mir versteckten, mich verwirrten, mir Streiche spielten. Ich war Legasthenikerin. Und irgendwann war ich „die mit dem Fehler“. Ich wurde sogar in die Sonderschule eingestuft. Ein Jahr lang durfte ich mir anhören, dass ich nicht richtig sei. Dass ich nicht so funktioniere wie die anderen. Dass ich nicht träumen sollte – schon gar nicht davon, Autorin zu werden. Denn wie sollte eine Legasthenikerin bitte gute Bücher schreiben? Aber genau das ist der Punkt: Ich schreibe, weil ich es nicht anders kann. Ich habe so viele Gedanken, so viele Bilder, Ideen, Träume – sie tanzen in meinem Kopf, fliegen wie Drachen durch meine Nächte und landen als Sätze auf Papier. Wenn ich nicht schreiben würde, würde ich explodieren. Ich beschäftige mich viel mit Persönlichkeitsentwicklung. Und irgendwie vermischen sich all diese Themen in mir – wie ein bunter Cocktail aus Fantasie, Tiefe und Erkenntnis. Oft denke ich: Oh mein Gott, diese eine Idee hat Potenzial. Und ich muss sie aufschreiben, bevor sie wieder verschwindet. Mittlerweile hat sich meine Legasthenie ziemlich beruhigt. Klar, manchmal verdrehe ich Wörter oder verliere mich in einem Satz, der plötzlich zu tanzen beginnt. Aber ganz ehrlich – das Leben tanzt auch. Und manchmal tanze ich eben mit. Für mich ist das heute eher ein Geschenk. Ein Beweis dafür, dass wirklich alles möglich ist. Und genau das ist auch das, was ich in meinem Blog immer und immer wieder sage: Alles ist möglich. Du bist die einzige Person, die dir selbst Grenzen setzt. Ich schreibe gerade mein „erstes richtiges Buch“. Das klingt vielleicht komisch, weil ich schon viele Bücher geschrieben habe. Aber diesmal fühlt es sich anders an. Ich habe einen Plan, eine Strategie. Gleichzeitig versuche ich, nicht mein Gefühl zu verlieren. Denn wenn wir nur nach Plan schreiben, wird der Text leblos. Und wenn wir nur nach Gefühl schreiben, verlieren wir uns manchmal. Du kennst das vielleicht: Die ersten Seiten fließen, du bist euphorisch. Und dann – Stille. Eine Blockade. Nichts geht mehr. Du erzählst deinem Umfeld, dass du an einem Buch schreibst, aber es bleibt bei diesem einen Satz: Ich bin gerade dabei. Und das Ende? Bleibt in der Schublade. Unveröffentlicht. Ungelesen. Weil Zweifel lauter sind als Mut. Und genau das will ich ändern. Mit diesem Text. Mit meiner Geschichte. Ich möchte dir zeigen, dass deine Kreativität nicht umsonst da ist. Dass du schreiben darfst – schreiben musst, wenn da etwas in dir ist, das raus will. Du greifst im Grunde auf eine Idee aus dem Universum zu. Du nimmst sie, formst sie mit deinen Erfahrungen, deinen Wunden, deinen Sehnsüchten. Und irgendwann liest jemand dein Buch und denkt: Wow. Genau das habe ich gebraucht. Aber zurück zum Anfang. Ich schreibe jetzt also dieses große Buch. Und ich weiß, es wird ein Bestseller. Nicht, weil ich mich überschätze, sondern weil ich diese Idee so sehr spüre, dass sie gar nicht anders kann, als groß zu werden. Ich bin vielleicht erst bei Seite 30, aber ich bin drin. Und gleichzeitig merke ich, wie schnell ich mich verkopfe. Plötzlich denke ich darüber nach, ob ich meine Zielgruppe auch wirklich anspreche, ob der rote Faden passt, welche Verlage ich später anschreiben könnte. Und zack – bin ich raus. Blockiert. Was mache ich also? Ich kicke die Blockade einfach weg. Ganz ehrlich: Ich habe keinen Bock auf diese alten Muster. Ich will nicht wieder fünf Jahre verstreichen lassen, nur weil ich Angst habe. Ich will schreiben. Und zwar jetzt. Ich musste also herausfinden, was genau mich blockiert. Und die Antwort war: Ich bin zu sehr im Kopf. Ich hatte vergessen, wie sich Schreiben aus dem Gefühl anfühlt. Und genau dahin bin ich zurückgegangen. Ich habe mir erlaubt, zu fließen. Ohne Druck, ohne Plan, ohne Angst. Und weißt du was? Plötzlich kam der Flow zurück. Ich erinnerte mich an einen Satz, den mir mal ein Mann aus Peru am Bahnhof gesagt hat: Just go with the flow. Lass dich treiben. Sei im Moment. Und das gilt nicht nur fürs Leben – sondern auch fürs Schreiben. Wenn du schreibst, dann fließt etwas durch dich hindurch. Wie das Blut in deinen Adern. Und wenn das Blut blockiert ist, bekommst du einen Infarkt. So ist es auch mit Geschichten. Schreibblockaden sind wie Herzinfarkte deiner Kreativität. Finde heraus, was sie auslöst – und dann löse sie auf. Am Anfang geht es nicht darum, alles richtig zu machen. Du wirst dein Buch sowieso mehrfach überarbeiten. Am Anfang geht es nur um eins: Schreiben. Ja, es ist wichtig, eine Richtung zu haben. Einen roten Faden, ein Ziel. Aber du gehst diesen Weg wie eine Leiter – Stufe für Stufe. Kapitel für Kapitel. Niemand springt vom Boden direkt aufs Dach. Du musst die Stufen gehen. Und das darf dauern. Vergiss die Stimmen in deinem Kopf. Vergiss, was gestern war. Und scheiß auf morgen. Das Einzige, was zählt, ist: Jetzt. Ich bin kein Profi. Aber wer ist das schon? Kein Meister ist vom Himmel gefallen. Oder wie ich manchmal sage: Kein Himmel ist vom Meister gefallen. Ich verdreh die Dinge eben gerne. Aber weißt du was? Ich lache darüber. Und ich liebe es, über mich selbst zu lachen. Denn das macht das Leben leichter. In den nächsten Blogbeiträgen zeige ich dir gerne, wie ich meinen roten Faden erstelle, wie ich meine Kapitel strukturiere und was ich sonst noch so übers Schreiben gelernt habe. Aber heute geht es nur um eins: Fang an. Und bleib dran.