Zwischen Sicherheit und Träumen: Der Sprung ins Ungewisse

Ich saß da, in einem kleinen Büro, das nach frischem Papier und dem Geruch von frischer Tinte roch. Der Tisch vor mir war überladen mit Akten, die mir nicht gehörten, und der Bildschirm zeigte eine Liste von Jobangeboten, die ich nicht wollte. Es war der Moment, an dem mir klar wurde: Ich war bereit, mich in ein Leben zu fügen, das ich nicht wirklich wollte.

Die Beraterin sah mich an, als würde sie mir die Lösung zu meinen Problemen präsentieren wollen. „Sind Sie bereit, wieder im Büro zu arbeiten, wenn Ihre Tochter einen Kitaplatz bekommt?“ fragte sie. Ihre Stimme war sachlich, als ob sie nur von den Möglichkeiten wusste, die das System ihr offenstellte. Doch tief in mir spürte ich ein Ziehen, ein Drücken, das mich fast ersticken ließ.

Ich hatte diese Frage schon so oft gehört. Schon so oft stand ich am Rande der Entscheidung, Sicherheit oder Freiheit – der bekannte Weg oder der unbekannte. Die Frage ließ mein Herz schneller schlagen, aber nicht aus Freude, sondern aus Angst. Was, wenn es richtig so ist? Was, wenn ich einfach aufhören sollte, gegen den Strom zu schwimmen und den sicheren Weg gehen muss?

Doch dann, während ich in dem Büro saß, mit den Gedanken, die wie dunkle Wolken durch meinen Kopf zogen, war da auch dieser andere Gedanke. Der Gedanke an meine Träume. Ich konnte ihn nicht loslassen. Es war, als ob dieser Gedanke ein unsichtbarer Begleiter war, der mich immer wieder anstupste, mich aufforderte, weiterzugehen.

Mein Künstlername, „CONNECDREAD“, blitzte auf, wie ein Licht, das im Dunkeln leuchtete. Mein Name stand auf einem Whiteboard in meinem Zimmer zu Hause, wo ich die Zeit mit meiner Tochter verbrachte. Es war der Name meines Traums, des Lebens, das ich mir erschaffen wollte. Kein Büro, kein Chef, keine festen Arbeitszeiten – sondern etwas, das aus mir herauskam, etwas, das mit meiner Seele resonierte.

Ich erinnerte mich an all die Nächte, die ich wach verbrachte. An die Stunden, in denen ich mit meiner Tochter auf dem Sofa lag, in einem Zimmer, das halb im Dunkeln war, während ich an meinen Ideen feilte. An das Licht, das in kleinen Lichtern über den Raum kroch, während draußen der Wind an den Fenstern rüttelte und die Kälte ins Zimmer brachte. diese Kälte war lang nicht so angenehm wie die Wärme, die ich in meinem Inneren spürte – eine brennende Sehnsucht, etwas zu verändern, etwas zu schaffen.

Es war der Moment, in dem ich mir sagte: „Ich kann nicht mehr anders. Ich muss diesem Traum folgen.“ Die Realität des Lebens, die harten finanziellen Sorgen, der ständige Zweifel, ob es genug ist, diese Fragen prägten mich, aber sie konnten nicht die ganze Geschichte schreiben. Der Gedanke, in diesem sicheren Bürojob zu versinken, den ich eigentlich nicht wollte, war erschreckend. Es war der einfache Weg. Vielleicht auch ein sicherer. Doch der andere Weg, der Weg der Unsicherheit, der vielen Fragen und Ängste, der Weg zu meinen Träumen – der fühlte sich richtig an. Ein Gefühl, das tief aus meiner Seele kam, als ob etwas in mir wusste, dass dies der Weg war, den ich gehen sollte.

„Was, wenn ich scheitere?“, fragte ich mich immer wieder. Aber tief in mir wusste ich: Was, wenn ich es nicht versuche? Was ist wenn es klappt und ich das Leben lebe, welches ich mir immer erträume?

Quelle: ChatGPT eine aus meinen Erinnerungen nachgestellte Szene

Ich wollte mehr. Ich wollte mein Leben in die Hand nehmen. Auch wenn es nicht einfach war. Ich wusste, dass, solange ich meinen Träumen folge, diese nie einfach zu erreichen sein würden. Aber was, wenn der Preis das wert war?

Ich entschied mich, nicht den traditionellen Bürojob anzunehmen, der mir vom Arbeitsamt empfohlen wurde, sondern stattdessen eine Lösung zu finden, die mir ein Stück Sicherheit gab und gleichzeitig Raum ließ, um an meinen eigenen Träumen weiterzuarbeiten.

Ich entschied mich bewusst gegen die Vorstellung, einfach nur zu arbeiten, um Geld zu verdienen. Auch wenn das für den einen oder anderen so wirken mag, als wolle ich mir nicht helfen lassen – das ist nicht wahr. Ich glaube nicht an diesen Satz: „Manchmal muss man eben tun, was man nicht will, um weiterzukommen.“ Nein. Ich glaube, dass wir viel zu oft Dinge tun, die uns innerlich zerstören, nur weil sie von außen als „vernünftig“ gelten.

Mit meiner Geschichte möchte ich etwas anderes zeigen. Ich möchte zeigen, dass es sich lohnt, den unbequemen Weg zu gehen, den, der sich vielleicht unlogisch anfühlt, weil er deinem Herzen folgt – nicht deinem Lebenslauf.

Ja, ich bin durch die Scheiße gegangen. Ich hatte Momente, in denen ich dachte, ich schaffe das alles nicht. Ich musste mich Herausforderungen stellen, die mich fast gebrochen hätten. Aber selbst, wenn du ein oder zwei Jahre durch eine schwere Zeit gehst – am Ende lohnt es sich, wenn du dadurch ein Leben erschaffen hast, das wirklich deins ist.

Wenn du immer nur mit dem Strom schwimmst, wirst du nie erfahren, wie weit das Meer wirklich reicht. Du wirst nie die unendliche Welt da draußen sehen – und nie herausfinden, was gewesen wäre, wenn du es einfach versucht hättest.

Ja, es wird hart.
Ja, es war hart und anstrengend.
Aber ich bin jetzt genau da, wo ich sein will.

Frei. Unabhängig. Und erfüllt.
Weil ich mir erlaubt habe, meinen eigenen Weg zu gehen.

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Ich lebe in Deutschland, arbeite jedoch mit Kunden aus der ganzen Welt zusammen.
 

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